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Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung bei Kindern, Kinderzahnheilkunde
Eltern sollten bei ihrem Kind eine zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung machen lassen, die folgende Leistungen beinhaltet:
- Umfassende orale Untersuchung zur Feststellung von Zah-, Mund- und Kieferkrankheiten, Inspektion der Mundhöhle inkl. einer Beratung - Anhand des dmft-Index wird das Kariesrisiko ermittelt (Schätzwert) - Die Erziehungsberechtigten erhalten eine aufklärend Beratung für eine gesunde Ernährung und Mund-/Zahnpflege für ihr Kind - falls notwendig das Verschreiben von besonderen Zahnpflegemittel zur besseren Zahnpflege, wie z.B. Fluorid-Tabletten, fluoridierte Zahnpasta etc.)
Nur eine umfassende Untersuchung gibt einen langfristigen Behandlungserfolg.
1. Allgemeine Anamnese -> Sind Systemerkrankungen vorhanden?
2. Familienanamnese -> Wurde bei den Eltern und /oder Geschwistern Krankheiten ermittelt? Wenn ja, welche?
3. Spezielle Anamnese -> Liegen Veränderungen und/oder Beschwerden vor und wann wurde dies bemerkt? Haben bereits Untersuchungen und Behandlungen dafür stattgefunden?
4. Extraoraler Befund -> Wurden im Kiefer- und Gesichtsbereich Veränderungen/Auffälligkeiten festgestellt, wie z.B. Hautveränderungen, Schwellungen
5. Intraoraler Befund -> Untersuchung von Gingiva und Mundschleimhaut
- Ermittlung Zahnbefund - Ermittlung Parodontalbefund - Beurteilung der vergangenen Mundhygiene - Beurteilung von Kiefer und/oder Zähnen bei evtl. Fehlstellungen
6. Atmung -> Prüfung der Mundatmung. Verlegte Nasenatmung. Liegen Atmungsstörungen vor?
7. Sprache -> Gibt es Probleme bei der Aussprache?
8. Ernährung -> Bei Kindern mit hohem Kariesrisiko sollte eine Ernährungsanamnese erstellt werden
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