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Parodontitis bedeutet Zahnbettentzündung, Parodontologie
Hätten Sie es gewusst? Parodontose(Parodontitis)hat Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit und die Lebensfreude!
Wer von uns wünscht sich nicht, aus vollem Herzen zu Lachen und mit Freude seine weissen Zähne zeigen zu können? Vielen Erwachsenen vergeht jedoch rasch das Lachen, wenn ihr Gebiss lückenhaft oder schadhaft ist - erst recht, wenn dabei noch ein störender Mundgeruch wahrnehmbar ist.
Wussten Sie aber, dass durch diese Erscheinungen nicht nur die zwischenmenschlichen Kontakte, sondern auch die Gesundheit des gesamten Organismus leiden können? Ein möglicher Grund für ein lückenhaftes Gebiss und Mundgeruch kann eine Parodontose (Parodontitis) sein. Parodontitis ist die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen. Sie ist eine von bestimmten Bakterienarten verursachte Erkrankung des Zahnhalteapparates und entsteht aus einer nicht behandelten Zahnfleischentzündung (Gingivitis).
Die Folge ist ein nicht mehr rückgängig zu machender Abbau des Kieferknochens, in dem die Zähne verankert sind. 70-80% der Bevölkerung leiden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO an irgendeiner Form der Parodontitis, bis zu 900 Mio. Menschen leiden an einer schweren Form. Heutzutage deuten zahlreiche Studien darauf hin, dass eine Parodontitis zahlreiche Allgemeinerkrankungen negativ beeinflussen kann.
Bakterien der Parodontitis werden in den Körper geschwemmt und können dort Entzündungen auslösen: Herzprobleme, Schlaganfall, Diabetes, Frühgeburten, untergewichtige Neugeborene sind ein paar Erkrankungen, die mit Parodontitis in Verbindung gebracht werden. So hat z. B. ein an Parodontitis Erkrankter ein vierfach erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Als grösster Risikofaktor für das Entstehen einer Parodontitis gilt eine ungenügende Mundhygiene. Weitere Faktoren sind Rauchen, Diabetes, Stress, „falsche“ Ernährungsgewohnheiten und genetische Veranlagung. Die Wechselwirkungen zwischen Parodontitis und Allgemeinerkrankungen sind vielfältig. Das Ziel ist deshalb, einer Gingivitis und Parodontitis vorzubeugen oder sie zumindest so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln, um einer Erkrankung des gesamten Organismus vorzubeugen.
Zahnfleischbluten ist meist ein erstes Anzeichen einer Parodontose. Aber auch Mundgeruch (immer noch ein Tabuthema) kann Folge einer Parodontose sein. Entgegen der weit verbreiteten Meinung liegt die Hauptursache für Mundgeruch in der Mundhöhle (über 90%) und nicht im Magen.
Eine gute Nachricht ist jedoch: Es ist ganz einfach, einer Parodontose und ihren Folgen vorzubeugen, wenn man selber bereit ist ein paar Tips vom Fachmann/Fachfrau zu befolgen und sich regelmässig zur Dentalhygiene / Zahnreinigung begibt (empfohlen: alle 6 Monate). Fachbeitrag erstellt von: Praxis im Holbeinpark (Kathrin und Nenad Antic ) Basel, Schweiz

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